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Wir begrüßen den Feierabend mit einem spirituellen Impuls von Ute Aldenhoff, Referentin Altenpastoral und geistliche Begleiterin im Erzbistum Köln.
Daran anschließen wird sich eine philosophisch–spirituelle Spurensuche von Dr. phil. P. Frank-Ignatius Hebestreit, Franziskaner-Minorit und Philosoph: Woran erinnern wir uns, wenn wir uns vergessen? Hat die Seele ein Gedächtnis?
Um 18:00 Uhr wird Oberbürgermeister Hr. Dr. Keller das Grußwort sprechen, und damit offiziell die Projektwochen Demenz-mitten-drin eröffnen! Es wird bei einem Imbiss Zeit für Fragen und Austausch mit der Referentin, dem Referenten und dem Oberbürgermeister geben.
Die Autorin Peggy Elfmann liest aus ihren eigenen Büchern vor: „Mamas Alzheimer und wir“ und „Meine Eltern werden alt“.
Eine Demenzerkrankung betrifft nicht nur die Personen, sondern auch deren Angehörige. Die Krankheit beeinflusst das Miteinander und die Kommunikation. Rollen verändern sich, wenn man als Kind die Fürsorge für die Eltern übernimmt. Man muss sich immer wieder anpassen, flexibel sein und zuhören - Was für eine Herausforderung! Und auch eine Chance. Peggy Elfmann wird von ihren Erfahrungen berichten, wie sie die Veränderungen erlebte und erlebt – und warum es in all dem auch Hoffnungsvolles gibt. Im Anschluss an die Lesung ist Zeit für Austausch und Gespräche.
Vorstellung von fünf Romanen zum Thema Demenz mit anschließendem Austausch bei einem Glas Wein
Die Buchhandlung Dietsch stellt darüber hinaus einen Büchertisch mit zusätzlicher Literatur zur Verfügung.
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„Vergiss mein nicht…“: Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten (88min) oder:
„Still Alice“: Mein Leben ohne gestern (97min)
Anschließend gemeinsamer Austausch mit allen interessierten Senioren im Rahmen des Stadtteiltreffs
mit Nadja Kalipe (Quartiersbegleiterin) und Sabine Otten (Dipl. Sozialpädagogin und Gemeindereferentin)
„Der alte Fuchs verwechselt die Wochentage, weiß nicht mehr, wie man auf die Jagd geht und verirrt sich auf dem Weg nach Hause. (Eine Geschichte) voller Wärme, Behutsamkeit und Humor”
für alle Vorschulkinder der Kita St. Norbert, St. Matthäus, St. Theresia, St. Elisabeth und Senioren aus dem Caritas-Altenzentrum St. Hildegard.
Eine Demenz ist nicht nur nicht für alle, die davon betroffen sind (inklusive der An- und Zugehörigen) eine enorme, alltägliche Herausforderung. Sie stellt uns mitunter selber samt unserem Menschen- und Gottesbild infrage. Demzufolge klingt es vielleicht überraschend, wenn wir auch positiv darüber nachdenken, dass wir als Mensch mit einer Demenz vor Gottes Augen wertvoll sind und bleiben. Und insofern mutet, bzw. traut uns Gott da gemeinsam eine Menge zu …
In Kooperation mit dem Caritas-Altenzentrum St. Hildegard.
für und mit Menschen mit Demenz
mit Kaffee und Kuchen!
Freier Eintritt
Trauer tritt nicht nur nach einem Todesfall auf, sondern entsteht häufig auch schon, wenn der Verlust eines nahestehenden Menschen erwartet wird. Das gilt nicht zuletzt für die Demenz, welche eine Form ist, sich aus dem Leben zu verabschieden. Diese antizipierte Trauer betrifft sowohl Menschen, die mit Demenz leben, als auch Angehörige, Pflegekräfte, Hospizdienste sowie Seelsorger/innen. Wie kann man diesem oft nicht erkannten Schmerz - auch „weiße Trauer“ genannt – begegnen?
Georg Brinkmann (Humortrainer, Klinikclown und künstlerischer Leiter des Klinikclownbereichs der Stiftung „Humor Hilft Heilen“) hat eigene Erfahrungen als pflegender Angehöriger, hat im sozialen Dienst eines Altenheims gearbeitet, hat den Umgang mit Demenz an Pflegeschulen unterrichtet.
Wo Vertrautes brüchig wird und Begegnung schwerfällt, eröffnet Improvisation neue Wege zueinander.
Der Alltag mit einem Menschen mit Demenz stellt uns vor viele Herausforderungen. Angehörige müssen sich ständig neu auf das Gegenüber einstellen. Was da helfen kann? Improvisieren! „Demenz-Impro“ verbindet Techniken und Übungen aus dem Improvisationstheater mit erprobten Handlungsweisen im Umgang mit Menschen mit Demenz. Mit Leichtigkeit und Humor versuchen wir uns an einem spielerischen Umgang mit unseren an Demenz erkrankten Angehörigen. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung – nur Neugier und die Bereitschaft, sich einzulassen.
Projektwochen in der Pastoralen Einheit Düsseldorfer Süden
Sabine Otten , Pastorale Einheit Düsseldorfer Süden
Pfarrbüro St. Matthäus, René-Schickle-Str. 4, 40595 Düsseldorf
Tel.: 0211/ 70 17 77